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1919
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Walter Gropius gründet am 01. April das STAATLICHE BAUHAUS IN WEIMAR. Die Maler Johannes Itten und Lyonel Feininger sowie der Bildhauer Gerhard Marcks
werden als Lehrkräfte berufen.
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1920
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Georg Muche wird als Meister an das Bauhaus berufen. Johannes Itten beginnt mit dem Vorkurs.
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1921
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Oskar Schlemmer und Paul Klee werden als Meister berufen, im Herbst folgt Lothar Schreyer. Verschiedene Bauhauswerkstätten beteiligen sich an der
Ausstattung des Hauses Sommerfeld (Gropius/Meyer) in Berlin.
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1922
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Wassily Kandinsky wird als Leiter der Werkstatt für Wandmalerei berufen.
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1923
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Itten verlässt das Bauhaus, ihm folgt Laszlo Moholy-Nagy. Im August und September findet die erste große Bauhausausstellung in Weimar statt. Dazu entsteht
nach einem Entwurf von Georg Muche das Versuchshaus “Am Horn”, welches von den Bauhauswerkstätten ausgestattet wird.
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1924
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Wegen politisch motivierter finanzieller Beschränkungen des Bauhauses durch das Land Thüringen erklären die Meister am 26. Dezember die Auflösung der
Institution.
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1925
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Das Bauhaus übersiedelt nach Dessau, wo ab 1. April in einem Interimsgebäude der Unterricht wieder aufgenommen wird. Außer Marcks folgen Gropius alle
Meister nach Dessau. Die ersten Schüler werden als Jungmeister berufen, Herbert Bayer für die Druck- und Reklamewerkstatt und Marcel Breuer für die Tischlerei.
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1926
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Im März ist Richtfest für das von Gropius entworfenen Bauhausgebäude. Es wird am 4. Dezember unter Teilnahme von über 1.000 Gästen eingeweiht. Das Bauhaus
Dessau wird Hochschule für Gestaltung, aus den Meistern werden Professoren.
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1927
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Ab April gibt es am Bauhaus eine Architekturabteilung unter Leitung von Hannes Meyer. Klee und Kandinsky leiten freie Malklassen. Muche verlässt das
Bauhaus, Gunta Stölzl leitet die Weberei.
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1928
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Gropius verlässt zum 1. April das Bauhaus, als seinen Nachfolger im Amt des Direktors schlägt er Hannes Meyer vor. Breuer, Bayer und Moholy-Nagy folgen
Gropius nach Berlin.
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1929
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Alle Werkstätten beteiligen sich an der Ausstattung der von Hannes Meyer entworfenen Bundesschule des Allgemeinene Deutschen Gewerkschaftsbundes in
Bernau. Die Tischlerei, die Wandmalerei und die Metallwerkstatt werden zur Ausbauabteilung unter Alfred Arndt zusammengefasst. Schlemmer verlässt im November das Bauhaus. Ludwig Hilberseimer und Walter Peterhans
werden für die Bauabteilung und für die Fotografie-Abteilung berufen.
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1930
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Hannes Meyer wird aus politischen Gründen als Direktor entlassen. Auf Vorschlag von Gropius folgt Ludwig Mies van der Rohe als Nachfolger.
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1931
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Klee verlässt das Bauhaus, im Herbst folgt Gunta Stölzl. Das Bauhaus beteiligt sich an der Berliner Bauausstellung.
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1932
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Lilly Reich übernimmt die Leitung der Ausbauabteilung. Das Bauhaus wird auf Beschluss des nationalsozialistisch dominierten Dessauer Gemeinderates zum 30.
September geschlossen. Ab Oktober wird die Schule unter Mies van der Rohe in Berlin-Steglitz als Privatinstitut weitergeführt.
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1933
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Im April wird das Institut nach einer Polizeiaktion geschlossen. Am 20. Juli beschließen die Lehrkräfte die Auflösung des Bauhauses.
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Bauhausrezeption nach 1945
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1946
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Unter Oberbürgermeister Fritz Hesse, der bereits 1925 das Bauhaus nach Dessau holte, gibt es durch Hubert Hoffmann Bemühungen zur Wiedereröffnung. Sie
scheitern an den politischen Verhältnissen in der sowjetischen Besatzungszone.
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1960
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Durch Hans Marie Wingler wird in Darmstadt das Bauhaus-Archiv gegründet. Es übersiedelt 1971 nach Berlin und kann 1979 in ein neues Museumsgebäude
umziehen.
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1968
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In Stuttgart findet eine große Ausstellung “50 Jahre Bauhaus” statt, die anschließend über mehrere Jahre auf allen fünf Kontinenten gezeigt wird.
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1976
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In Dessau wird zum 50. Jahrestag das Bauhausgebäude saniert und ein “wissenschaftlich- kulturelles Zentrum Bauhaus Dessau” eröffnet.
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1986
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Auf Beschluss der Regierung der DDR wird zum 4. Dezember die Institution “Bauhaus Dessau” gegründet. Zum ersten Direktor wird Prof. Dr. Rolf Kuhn berufen.
Nach der Wiedervereinigung geht aus dieser Institution die heutige Stiftung Bauhaus Dessau hervor.
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1996
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Zum 70. Jahrestag der Eröffnung des Bauhausgebäudes werden die Bauhausstätten in Weimar und Dessau in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
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2006
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Ummfangreiche Sanierungsarbeiten am Bauhausgebäude werden nach mehr als zehn Jahren zum 80. Jahrestag der Eröffnung des Gebäudes abgeschlossen.
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2009
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Zum 90. Jahrestag der Gründung des Bauhauses gibt es in Weimar und anderen thüringischen Städten, aber auch in Berlin, Dessau und New York zahlreiche
Ausstellungen.
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